Bettnässen bei Erwachsenen
Ursachen und Therapien

Im Regelfall wacht man auf, wenn sich nachts die Blase meldet. Bei ca. 1,5 bis 5 Prozent aller Erwachsenen funktioniert dieser Mechanismus allerdings nicht. Die Ursachen für dieses Phänomen, das für hohen Leidensdruck sorgt, können ganz unterschiedlich sein:

Genetische Faktoren

Eine Ursache liegt in einer genetisch bedingten Reifungsstörung des zentralen Nervensystems, das auch für die Kontrolle über die Blase verantwortlich ist. Helfen können hier Medikamente, die die Urinproduktion vermindern oder das Blasenvolumen steigern.

Hormonelle Faktoren

Im Regelfall drosselt das antidiuretische Hormon (ADH) während des Schlafs die Urinproduktion. Herrscht Mangel an diesem Hormon, wird nachts zu viel Urin ausgeschüttet. Helfen kann hier eine Therapie mit dem Wirkstoff Desmopressin, der die Funktion des ADH übernimmt.

Überaktive Blase

Sie wirkt sich vor allem nachts aus, weil im Schlaf die entsprechenden Kontrollmechanismen ausgeschaltet sind.

Zu fester Schlaf

Bei manchen Menschen ist der Schlaf tatsächlich stärker als der Harndrang. In solchen Fällen helfen Inkontinenzprodukte wie TENA MEN  oder TENA Lady Pants Night und TENA Lady Maxi Night. Sie wurden speziell für das Tragen in der Nacht entwickelt und bieten sicheren Schutz.

Grundsätzlich gilt: Wenn Kunden bei Ihnen wegen Bettnässens bei Erwachsenen Rat suchen, sollten Sie sie zunächst an den Urologen verweisen. Der Facharzt kann prüfen, ob die Ursachen eventuell organisch sind oder möglicherweise in einer Dranginkontinenz liegen.

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