Perfekter Schutz bei Nesteln
 

Was ist Nesteln?

Unter Nesteln versteht man nervöse, ungeschickte Bewegungen mit den Händen. Betroffene Personen scheinen, als würden sie etwas ertasten oder suchen wollen. Sie versuchen, Gegenstände zu öffnen, abzutrennen oder zu verbinden. Auch kann es sein, dass sie sich selbst kratzen oder an verschiedenen Kleidungsstücken ziehen und diese zerpflücken. Aggressives Verhalten, Kratzen, Nesteln an Gegenständen oder Zerpflücken von Kleidung: All das gehört zu den typischen Begleiterscheinungen von neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer.

Welche Ursachen hat Nesteln in der Demenz?

Die Ursache liegt unter anderem darin, dass Menschen mit Demenz einerseits die gleichen Bedürfnisse nach Zuwendung, Körperpflege und Beschäftigung haben wie jeder Gesunde. Andererseits wissen die Betroffenen aber nicht, wie sie damit umgehen oder ihre Bedürfnisse kommunizieren sollen. Das kann zu den eingangs beschriebenen Verhaltensweisen wie Nesteln führen und die Pflege von demenziell veränderten Menschen erheblich erschweren.

Wie gehen Sie als Pflegekräfte am besten damit um?

Nehmen Sie häufiges Nesteln als eine Art Kommunikationsaufnahme wahr. Möglicherweise braucht der nestelnde Bewohner etwas Aufmerksamkeit und Zuwendung. Wiegen Sie ihn im Arm oder schenken Sie ihm anderweitig Zeit (z.B. mit Geschichten zum Vorlesen für Senioren ) und sorgen Sie beispielsweise mit Demiclown für Ablenkung.

Des Weiteren sollten Sie an Demenz Erkrankte mit verschiedenen Impulsen stimulieren. Regen Sie den Geruchssinn an, zum Beispiel durch frische Blumen oder ätherische Öle. Bei der Körperpflege können Sie den Druck variieren und verschiedene Waschlappen benutzen, wie härtere Frotteelappen oder weiche Schwämme, um auch hier unterschiedliche Reize auszulösen. Geben Sie Betroffenen harte Brotrinden oder Kaugummi, um Schluck- und Lutschbewegungen zu fördern. Außerdem helfen spezielle Nesteldecken dabei, Betroffene zu beschäftigen. Auf der Decke befinden sich unterschiedliche Oberflächen, die zum Beispiel mit Schnüren oder Reißverschlüssen versehen sind und den Patienten taktile Reize bietet.

Was hilft bei Begleiterscheinungen wie Inkontinenz?

Inkontinenz ist eine häufige Begleiterscheinung von Demenzerkrankungen, weil diese Krankheiten die für die Blasenkontrolle zuständige Hirnregion beschädigen können. Gerade dann wird das eingangs erwähnte Nesteln bzw. Zerpflücken zum Problem. Denn es betrifft häufig den Inkontinenzschutz.

Speziell in diesen Fällen hat sich die TENA Flex vielfach bewährt. Das Besondere daran: Sie lässt sich auf mehrere Weisen anlegen und tragen, sodass der Verschluss für den Betroffenen schwerer zu öffnen oder zu beschädigen ist.

Der weitere entscheidende Vorteil der TENA Flex ist, dass sie ein besonders ergonomisches Arbeiten ermöglicht. Sie kann im Stehen und Liegen angelegt werden, sodass der Produktwechsel sowohl für Sie als Pflegekraft als auch für den Träger angenehmer und leichter wird. Natürlich sind das atmungsaktive Material und der schmale, textilähnliche Hüftbund sehr hautfreundlich und angenehm zu tragen.

Überzeugen Sie sich selbst von der TENA Flex. Um Musterbestellungen, aber auch Produktinformationen und POS Materialien zu erhalten, registrieren Sie sich kostenlos auf TENANet. TENANet bietet Ihnen die Möglichkeit, sich Ihre tägliche Arbeit zu erleichtern.

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